Written by

Vanessa Carlson

Published

Das beste Schokoladen-Spritzgebäck Rezept für die Familie

Ready In 45 Minuten
Servings 40 Stück
Difficulty Mittel

Ich war an einem Dienstagvormittag dabei, meinen überquellenden Vorratsschrank zu sortieren – ehrlich, manchmal findet man dort Dinge, die älter sind als die eigenen Kinder – als es an der Tür klopfte. Es war Frau Müller von nebenan, eine zierliche, immer etwas eilige Dame, die ich bisher nur beim Rasenmähen oder Müllrausbringen gesehen hatte. Sie hielt eine verbeulte Blechdose in der Hand und meinte nur: „Meine Enkelin hat Geburtstag, und ich backe immer dieses Schokoladen-Spritzgebäck. Aber mein Spritzbeutel ist geplatzt. Können Sie mir Ihren leihen?” Ich war völlig überrumpelt. Ich meine, wer bittet schon seinen Nachbarn nach einem Spritzbeutel? Aber da stand sie, und ich konnte nicht anders, als neugierig zu werden. Während ich in der Küche nach meinem alten, unbenutzten Set suchte, fing sie an, von ihrem Rezept zu schwärmen – von der perfekten Konsistenz, dem buttrigen Schokoladengeschmack und wie es in ihrer Familie seit Generationen der absolute Renner ist. Ich gab ihr den Spritzbeutel, aber nicht ohne die Bitte: „Frau Müller, das Rezept würde ich auch gerne haben.” Sie lachte, versprach, es mir auf einen Zettel zu schreiben – und vergaß es natürlich. Drei Wochen später lag ein handgeschriebener, leicht verschmierter Zettel in meinem Briefkasten. Dieses Rezept ist seitdem aus unserer Küche nicht mehr wegzudenken. Es ist der Inbegriff von gemütlichen Nachmittagen, Kinderlachen und dem Duft, der ein Zuhause ausmacht. Vielleicht kennen Sie das Gefühl, wenn ein Gebäck einfach nach Geborgenheit schmeckt. Genau das ist dieses Schokoladen-Spritzgebäck für uns.

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

Dieses Rezept ist nicht einfach nur ein weiteres Plätzchenrezept. Es ist ein echter Familienliebling, der sich durch jahrelange Erfahrung und unzählige Testdurchläufe bei uns zuhause bewährt hat. Ich habe es so oft gebacken, dass ich die Zutaten inzwischen im Schlaf aufsagen kann – und jede Charge wird besser. Es vereint alles, was eine gute Familienbäckerei ausmacht: einfache Zutaten, eine unkomplizierte Zubereitung und ein Ergebnis, das einfach jeden glücklich macht.

  • Schnell & einfach: Der Teig ist in 15 Minuten fertig. Keine langen Kühlzeiten, kein stundenlanges Kneten. Perfekt für spontane Back-Nachmittage mit den Kindern.
  • Einfache Zutaten: Sie brauchen nichts Exotisches. Butter, Zucker, Mehl, Eier und gute Schokolade – das haben Sie wahrscheinlich schon im Haus. Keine teuren Spezialprodukte.
  • Perfekt für die ganze Familie: Ob zum Sonntagskaffee, für die Geburtstagsparty in der Schule oder einfach als kleine Freude zwischendurch – dieses Gebäck kommt bei Groß und Klein immer gut an.
  • Ein echter Publikumsliebling: Die Kombination aus buttrigem Mürbteig und intensiver Schokolade ist einfach unwiderstehlich. Ich habe noch niemanden getroffen, der nur eines davon essen konnte.
  • Unverschämt lecker: Der Teig ist so geschmeidig, dass er sich perfekt durch den Spritzbeutel drücken lässt, und die Kekse werden außen knusprig, innen zart und buttrig. Der Schokoladengeschmack ist intensiv, aber nicht aufdringlich – genau richtig.

Was dieses Rezept von anderen unterscheidet? Es ist die perfekte Balance zwischen Butter und Schokolade, die durch eine spezielle Technik beim Einarbeiten des Kakaos erreicht wird. Und es ist die Tatsache, dass der Teig so stabil ist, dass er seine Form auch beim Backen perfekt behält – keine ausgelaufenen Kleckse, sondern wunderschöne, gleichmäßige Spritzgebäck-Formen. Dieses Rezept ist der Beweis, dass die besten Dinge im Leben oft die einfachsten sind. Es ist Komfortgebäck, das nach mehr schmeckt und nach dem man sich einfach wohlfühlt.

Welche Zutaten Sie brauchen

Dieses Rezept lebt von der Qualität seiner wenigen, aber entscheidenden Zutaten. Jede Komponente spielt eine wichtige Rolle für das perfekte Ergebnis – von der buttrigen Basis bis zur intensiven Schokoladennote. Keine Sorge, es sind alles Dinge, die Sie wahrscheinlich schon in Ihrer Vorratskammer haben.

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, aber nicht geschmolzen. Ich nehme am liebsten die Marke „Mega” oder „Weihenstephan”, weil sie einen besonders hohen Fettgehalt haben und den Teig schön zart machen. Achten Sie darauf, dass sie Raumtemperatur hat – das ist der Schlüssel zu einem geschmeidigen Teig.
  • 100 g Puderzucker – Puderzucker löst sich besser auf als normaler Zucker und macht den Teig feiner. Sie können auch selbst gemachten Puderzucker aus normalem Zucker verwenden, indem Sie ihn in einem starken Mixer fein mahlen.
  • 2 Päckchen Vanillezucker – Ich schwöre auf den echten Vanillezucker mit Bourbon-Vanille. Er gibt dem Gebäck ein unvergleichliches Aroma. Einfach nicht durch künstlichen Vanillezucker ersetzen – der Unterschied ist riesig.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber Salz hebt den Schokoladengeschmack enorm hervor. Verwenden Sie am besten feines Meersalz.
  • 2 Eier (Größe M) – Die Eier sollten ebenfalls Zimmertemperatur haben. Wenn sie zu kalt sind, kann der Teig klumpig werden. Nehmen Sie sie einfach 30 Minuten vor dem Backen aus dem Kühlschrank.
  • 350 g Mehl (Type 405) – Das klassische Weizenmehl Type 405 ist ideal. Sie können auch Dinkelmehl Type 630 verwenden, dann werden die Kekse etwas nussiger im Geschmack, aber genauso lecker.
  • 40 g Backkakao – Hier bitte nicht sparen! Verwenden Sie einen hochwertigen, stark entölten Backkakao. Ich mag den von „Ruf” oder „Kaba” sehr gerne. Er gibt dem Gebäck diese tiefdunkle, intensive Schokoladenfarbe und einen herrlich bitteren Schokoladengeschmack.
  • Optional: 100 g Zartbitterschokolade (gehackt) – Für extra Schokoladenstückchen im Gebäck. Ich hacke eine Tafel Zartbitterschokolade (70% Kakao) grob und hebe sie unter den fertigen Teig. Das gibt wunderbare Schmelzpunkte beim Reinbeißen.

Für die Dekoration (optional)

Schokoladen-Spritzgebäck Rezept preparation steps

  • 50 g Zartbitterschokolade zum Tauchen – Einfach die Hälfte der fertigen Kekse in geschmolzene Schokolade tauchen – das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch himmlisch.
  • Bunte Streusel oder gehackte Nüsse – Für die Kinder ein Muss. Streuen Sie sie auf die noch feuchte Schokolade.

Welche Ausrüstung Sie benötigen

Die richtige Ausrüstung macht das Backen nicht nur einfacher, sondern sorgt auch für ein perfektes Ergebnis. Für dieses Rezept brauchen Sie nicht viel, aber ein paar Dinge sind wirklich wichtig.

  • Spritzbeutel mit Sterntülle (ca. 10-12 mm Durchmesser) – Das Herzstück dieses Rezepts. Ich verwende einen wiederverwendbaren Spritzbeutel aus beschichteter Baumwolle. Die Einweg-Spritzbeutel aus Plastik sind auch okay, aber sie können bei festem Teig leichter reißen. Eine Sterntülle mit großem Durchmesser sorgt für die klassische Spritzgebäck-Optik mit den schönen Rillen.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ein Handrührgerät mit Rührbesen ist völlig ausreichend. Eine Küchenmaschine mit Flachrührer macht die Arbeit noch leichter, besonders wenn Sie den Teig in größeren Mengen zubereiten.
  • Backbleche mit Backpapier – Am besten zwei Bleche, damit Sie im Wechsel backen können, während das eine Blech abkühlt.
  • Küchenwaage – Backen ist eine Wissenschaft, und genaue Mengen sind entscheidend. Eine digitale Küchenwaage ist hier Gold wert.
  • Kühlgitter – Zum Auskühlen der Kekse. Ohne Gitter werden die Kekse auf dem Blech von unten feucht.
  • Optional: Spritzgebäckpresse – Wenn Sie keinen Spritzbeutel mögen, können Sie auch eine Spritzgebäckpresse verwenden. Die Ergebnisse sind ähnlich, aber die Presse ist etwas einfacher zu handhaben für Anfänger. Ich persönlich mag den Spritzbeutel lieber, weil man mehr Kontrolle über die Form hat.

So gelingt die Zubereitung Schritt für Schritt

Jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, es ist einfacher, als Sie denken. Folgen Sie einfach diesen Schritten, und Sie werden mit perfekten Schokoladen-Spritzgebäck belohnt. Ich habe hier alle meine Tricks und Kniffe eingebaut, die ich über die Jahre gelernt habe – inklusive der Fehler, die ich selbst gemacht habe, damit Sie sie vermeiden können.

Schritt 1: Die Butter cremig rühren
Geben Sie die weiche Butter, den Puderzucker, den Vanillezucker und die Prise Salz in eine große Rührschüssel. Schlagen Sie alles mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe für etwa 3-4 Minuten, bis eine helle, luftige und cremige Masse entsteht. Das ist der wichtigste Schritt! Die Masse sollte fast weiß und schaumig sein. Wenn die Butter noch zu kalt ist, wird sie nicht richtig schaumig. Dann einfach weiterschlagen, bis sie geschmeidig wird. Ein Tipp aus meiner Küche: Kratzen Sie zwischendurch den Rand der Schüssel mit einem Teigschaber ab, damit alles gleichmäßig vermischt wird.

Schritt 2: Die Eier einarbeiten
Geben Sie die beiden Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung. Schlagen Sie jedes Ei etwa 30 Sekunden lang unter, bis es vollständig eingearbeitet ist. Die Masse sollte jetzt glatt und geschmeidig sein. Wenn sie anfängt zu gerinnen – was passieren kann, wenn die Eier zu kalt sind –, dann einfach einen Esslöffel Mehl aus der Rezeptmenge dazugeben und weiterschlagen. Das rettet die Konsistenz.

Schritt 3: Mehl und Kakao mischen
In einer separaten Schüssel das Mehl und den Backkakao vermischen. Ich siebe beides zusammen durch ein feines Sieb – das verhindert Klümpchen und sorgt für eine gleichmäßige Verteilung des Kakaos. Sie können auch einen Schneebesen verwenden, um die beiden Zutaten zu vermengen. Es ist ein kleiner Extra-Schritt, der sich aber wirklich lohnt, denn niemand mag einen weißen Mehlfleck in seinem Schokoladenkeks.

Schritt 4: Die trockenen Zutaten unterheben
Geben Sie die Mehl-Kakao-Mischung in zwei Portionen zur Butter-Eier-Creme. Rühren Sie mit dem Handrührgerät auf niedrigster Stufe ein – oder besser noch, mit einem Teigschaber von Hand unterheben. Sobald alles gerade so vermischt ist, aufhören zu rühren! Zu langes Rühren macht den Teig zäh und die Kekse werden hart. Der Teig sollte weich, geschmeidig und leicht klebrig sein. Wenn Sie die optionalen Schokoladenstückchen verwenden, heben Sie diese jetzt ebenfalls unter.

Schritt 5: Den Spritzbeutel vorbereiten
Schneiden Sie die Spitze Ihres Spritzbeutels ab (falls nötig) und setzen Sie die Sterntülle ein. Drehen Sie den Beutel etwa zur Hälfte um (wie einen Kragen), damit Sie den Teig sauber einfüllen können. Füllen Sie den Teig mit einem Teigschaber oder einem Löffel in den Beutel. Nicht zu voll machen – etwa zur Hälfte bis maximal zwei Drittel. Drehen Sie das offene Ende des Beutels zu und drücken Sie den Teig in Richtung Tülle. Üben Sie das Spritzen auf einem Stück Backpapier, bevor Sie auf das Blech gehen. So bekommen Sie ein Gefühl für den Druck.

Schritt 6: Die Kekse spritzen
Heizen Sie den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vor. Legen Sie ein Backblech mit Backpapier aus. Spritzen Sie nun kleine Tuffs oder längliche Kekse direkt auf das Backpapier. Halten Sie den Spritzbeutel senkrecht und etwa 1 cm über dem Blech. Für runde Kekse: Drücken Sie den Teig aus, bis die gewünschte Größe erreicht ist, und ziehen Sie den Beutel dann mit einer schnellen Drehbewegung nach oben. Für längliche Kekse: Führen Sie den Beutel in einer gleichmäßigen Bewegung über das Blech und drücken Sie dabei kontinuierlich. Lassen Sie zwischen den Keksen etwa 2-3 cm Platz, da sie beim Backen etwas auseinanderlaufen. Die erste Ladung wird vielleicht nicht perfekt – das ist völlig normal! Ich habe am Anfang immer Kleckse produziert, die aussahen wie Außerirdische. Übung macht den Meister.

Schritt 7: Backen
Backen Sie die Kekse im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene für etwa 10-12 Minuten. Die Kekse sind fertig, wenn sie an den Rändern gerade anfangen, Farbe zu bekommen. Sie werden sich noch weich anfühlen, wenn Sie sie aus dem Ofen nehmen – das ist gut so! Sie härten beim Abkühlen nach. Backen Sie sie nicht zu lange, sonst werden sie trocken und hart. Ein Tipp: Backen Sie immer nur ein Blech auf einmal, damit die Hitze gleichmäßig verteilt wird.

Schritt 8: Abkühlen und Dekorieren
Lassen Sie die Kekse für etwa 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen, bevor Sie sie vorsichtig mit einem Pfannenwender auf ein Kühlgitter setzen. Sie sind jetzt noch sehr weich und zerbrechlich – also vorsichtig sein! Lassen Sie sie vollständig auskühlen. Wenn Sie die Kekse in Schokolade tauchen möchten, schmelzen Sie die Zartbitterschokolade über einem Wasserbad oder in der Mikrowelle (in 30-Sekunden-Intervallen). Tauchen Sie jeweils die Hälfte eines Kekses in die Schokolade, lassen Sie den Überschuss abtropfen und legen Sie ihn zurück auf das Backpapier. Streuen Sie sofort die bunten Streusel oder Nüsse darauf, bevor die Schokolade fest wird. Lassen Sie die Schokolade vollständig aushärten – am besten über Nacht bei Raumtemperatur.

Tipps und Tricks für perfektes Spritzgebäck

Im Laufe der Jahre habe ich so einige Fehler gemacht, aus denen ich gelernt habe. Hier sind meine besten Tipps, damit Ihr Schokoladen-Spritzgebäck jedes Mal perfekt gelingt.

  • Die richtige Buttertemperatur ist entscheidend: Wenn die Butter zu kalt ist, wird der Teig zu fest und lässt sich nur schwer durch den Spritzbeutel drücken. Ist sie zu weich (fast flüssig), verlaufen die Kekse im Ofen zu Brei. Die perfekte Butter fühlt sich an wie ein weicher Kaugummi – sie gibt leicht nach, wenn man mit dem Finger hineindrückt, aber sie ist nicht ölig.
  • Nicht zu viel Mehl verwenden: Ein häufiger Fehler ist, zu viel Mehl in den Teig zu geben, weil er klebrig ist. Aber ein klebriger Teig ist genau das, was wir wollen! Wenn Sie zu viel Mehl hinzufügen, werden die Kekse trocken und bröselig. Vertrauen Sie dem Rezept und arbeiten Sie mit leicht bemehlten Händen, wenn nötig.
  • Der Spritzbeutel-Trick: Wenn der Teig zu fest ist und sich nicht spritzen lässt, geben Sie den Teig zurück in die Schüssel und schlagen Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne unter. Das macht ihn geschmeidiger. Wenn er zu weich ist und die Kekse verlaufen, stellen Sie den Teig für 15 Minuten in den Kühlschrank. Das festigt die Butter und macht den Teig formstabiler.
  • Gleichmäßige Größe für gleichmäßiges Backen: Versuchen Sie, alle Kekse in etwa der gleichen Größe zu spritzen. Dann backen sie gleichmäßig und keiner wird zu dunkel oder zu hell. Ich zähle beim Spritzen immer bis drei – das hilft mir, eine gleichmäßige Menge Teig pro Keks zu dosieren.
  • Das Blech nicht überladen: Backen Sie immer nur ein Blech auf einmal. Wenn Sie zwei Bleche gleichzeitig in den Ofen schieben, backen die Kekse ungleichmäßig, weil die Hitze nicht richtig zirkulieren kann. Das Warten lohnt sich – versprochen!
  • Mein größter Fail: Ich habe einmal vergessen, den Backkakao mit dem Mehl zu mischen, und ihn einfach so in den Teig gegeben. Das Ergebnis war eine teils weiße, teils schwarze Marmorierung – sah lustig aus, aber der Geschmack war ungleichmäßig. Seitdem siebe ich immer beides zusammen!

Variationen und Anpassungen

Dieses Grundrezept ist unglaublich vielseitig. Hier sind ein paar Ideen, wie Sie es nach Ihrem Geschmack oder für besondere Anlässe abwandeln können.

  • Schokoladen-Orangen-Spritzgebäck: Geben Sie den Abrieb einer unbehandelten Orange zusammen mit den Eiern in den Teig. Die Orangennote passt hervorragend zur dunklen Schokolade. Einfach himmlisch!
  • Weiße-Schokoladen-Variante: Ersetzen Sie den Backkakao durch die gleiche Menge Mehl und geben Sie 100 g gehackte weiße Schokolade in den Teig. Die Kekse werden hell und buttrig mit süßen Schokoladenstückchen. Ein Hit bei Kindern!
  • Nuss-Spritzgebäck: Ersetzen Sie 50 g Mehl durch 50 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse. Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Nüsse geben ein wunderbares Aroma. Achten Sie darauf, den Teig etwas länger zu kühlen, bevor Sie ihn spritzen.
  • Vegane Variante: Tauschen Sie die Butter durch vegane Margarine (z.B. Alsan) und die Eier durch 2 Esslöffel gemahlene Leinsamen, die mit 6 Esslöffeln Wasser verquirlt wurden (Leinsamen-Ei). Der Teig wird etwas weniger geschmeidig, aber die Kekse schmecken trotzdem fantastisch. Ich habe diese Variante für eine Freundin mit Laktoseintoleranz entwickelt und war selbst überrascht, wie gut sie funktioniert.
  • Gewürz-Spritzgebäck: Geben Sie einen Teelöffel Zimt, eine Prise Nelkenpulver und etwas gemahlenen Kardamom zum Mehl-Kakao-Gemisch. Das ergibt ein wunderbar weihnachtliches Aroma. Perfekt für die Adventszeit!

Tipps zum Servieren und Aufbewahren

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck schmeckt am besten, wenn es frisch gebacken ist – aber ehrlich, es ist auch noch Tage später ein Genuss. Hier ist, wie Sie es am besten servieren und lagern.

  • Servieren: Die Kekse schmecken bei Zimmertemperatur am besten. Stellen Sie sie auf einer schönen Platte oder in einer Keksdose bereit. Sie passen hervorragend zu einer Tasse Kaffee, Tee oder einem Glas Milch. Für Kindergeburtstage sind sie ein absolutes Muss.
  • Dazu passen: Ein Klecks Schlagsahne oder eine Kugel Vanilleeis macht aus den Keksen ein Dessert. Auch ein Dip aus geschmolzener Schokolade oder Karamellsauce ist köstlich.
  • Aufbewahrung: Bewahren Sie die Kekse in einer luftdichten Keksdose bei Raumtemperatur auf. So bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch und knusprig. Legen Sie ein Stück Apfelschale oder eine Scheibe Brot mit in die Dose – das hält die Kekse weich und verhindert, dass sie austrocknen. Ersetzen Sie das Brot oder den Apfel alle zwei Tage.
  • Einfrieren: Sie können die ungebackenen Teigrohlinge auf einem mit Backpapier belegten Blech einfrieren. Sobald sie durchgefroren sind, geben Sie sie in einen Gefrierbeutel. So haben Sie immer frischen Teig für spontane Besuche. Die gefrorenen Kekse können Sie direkt aus dem Gefrierschrank backen – einfach die Backzeit um 2-3 Minuten verlängern. Auch die fertig gebackenen und dekorierten Kekse lassen sich problemlos einfrieren. Schichten Sie sie mit Backpapier in einer Gefrierdose und tauen Sie sie bei Raumtemperatur auf.
  • Flavour-Entwicklung: Interessanterweise schmecken die Kekse am zweiten Tag oft noch besser. Die Aromen von Butter, Vanille und Schokolade verbinden sich über Nacht und das Gebäck wird noch mürber. Also keine Sorge, wenn nicht alle Kekse am ersten Tag gegessen werden – sie sind am nächsten Tag sogar noch besser!

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ja, wir reden hier von Keksen – aber das heißt nicht, dass wir nicht auch einen Blick auf die Nährwerte werfen können. Immerhin backen wir für unsere Familie, und da ist ein bewusster Genuss wichtig. Die folgenden Angaben sind Näherungswerte pro Keks (ohne Dekoration) und basieren auf etwa 40 Keksen pro Rezept.

Nährwert Pro Keks (ca.)
Kalorien 85 kcal
Fett 5 g
davon gesättigte Fettsäuren 3 g
Kohlenhydrate 9 g
davon Zucker 4 g
Eiweiß 1 g
Ballaststoffe 0,5 g

Die Hauptzutat – die Butter – liefert wertvolle fettlösliche Vitamine wie Vitamin A und D. Der Kakao ist reich an Antioxidantien, den sogenannten Flavanolen, die entzündungshemmend wirken können. Natürlich sind Kekse ein Genussmittel, aber in Maßen genossen, passen sie sehr wohl in eine ausgewogene Ernährung. Ich backe sie bewusst für besondere Momente – und genieße sie dann auch ohne schlechtes Gewissen. Wenn Sie auf eine zuckerreduzierte Ernährung achten, können Sie den Puderzucker durch Xylit oder Erythrit ersetzen. Der Teig wird dann etwas weniger süß, aber die Konsistenz bleibt erhalten. Achtung: Xylit ist für Hunde giftig! Bitte bewahren Sie die Kekse außerhalb der Reichweite von Haustieren auf.

Fazit – Warum Sie dieses Rezept unbedingt ausprobieren sollten

Dieses Schokoladen-Spritzgebäck ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Stück Backtradition, das in jeder Familie anders schmeckt und doch immer nach Zuhause duftet. Es ist der Beweis, dass man mit einfachen Zutaten und ein bisschen Geduld etwas ganz Besonderes zaubern kann – etwas, das Kinderaugen zum Leuchten bringt und Erwachsene in ihre eigene Kindheit zurückversetzt. Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist und trotzdem jedes Mal aufs Neue begeistert. Weil es mich an Frau Müller erinnert, die mir mit ihrer spontanen Frage nicht nur einen Spritzbeutel, sondern auch ein Stück ihrer Familiengeschichte geschenkt hat. Probieren Sie es aus! Passen Sie es an Ihren Geschmack an – mit Orangenschale, Nüssen oder extra Schokolade. Backen Sie es mit Ihren Kindern, denn die Freude, wenn die ersten perfekten Kekse vom Blech kommen, ist unbezahlbar. Und wenn Sie es gebacken haben, schreiben Sie mir doch einen Kommentar unten! Ich bin schon gespannt, wie Ihre Version geworden ist. Teilen Sie Ihre Kreationen auf Instagram und markieren Sie mich – ich freue mich riesig über jedes Foto. In diesem Sinne: Ran an den Spritzbeutel und viel Spaß beim Backen! Sie werden sehen, dieses Rezept wird auch in Ihrer Familie zum Liebling.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch ohne Spritzbeutel verarbeiten?

Ja, absolut! Wenn Sie keinen Spritzbeutel haben, können Sie den Teig mit zwei Teelöffeln zu kleinen Häufchen auf das Blech setzen. Die Kekse werden dann zwar nicht die klassische Spritzgebäck-Form haben, schmecken aber genauso gut. Oder Sie rollen den Teig zu kleinen Kugeln und drücken sie mit einer Gabel flach – das ergibt schöne, gleichmäßige Plätzchen.

Warum ist mein Teig zu fest und lässt sich nicht spritzen?

Das passiert, wenn die Butter zu kalt war oder das Mehl zu stark untergerührt wurde. Kein Problem! Geben Sie einen Esslöffel Milch oder Sahne zum Teig und schlagen Sie ihn kurz mit dem Handrührgerät auf. Der Teig wird sofort geschmeidiger. Wenn er immer noch zu fest ist, wiederholen Sie den Vorgang mit einem weiteren Esslöffel Flüssigkeit.

Kann ich das Rezept auch glutenfrei backen?

Ja, das funktioniert überraschend gut! Ersetzen Sie das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung (z.B. von Schär oder Bauckhof). Achten Sie darauf, dass die Mischung bereits Xanthan oder Guarkernmehl enthält, das bindet den Teig. Der Teig wird etwas bröseliger, aber die Kekse schmecken trotzdem fantastisch. Lassen Sie den Teig vor dem Spritzen etwa 15 Minuten im Kühlschrank ruhen, damit er fester wird.

Wie verhindere ich, dass die Kekse im Ofen verlaufen?

Das Verlaufen hat meist zwei Ursachen: Der Teig ist zu weich (Butter zu warm) oder das Backblech ist zu heiß. Stellen Sie den Teig für 15-20 Minuten in den Kühlschrank, bevor Sie ihn spritzen. Und lassen Sie das Backblech nach jedem Durchgang vollständig abkühlen, bevor Sie neue Kekse darauf setzen. Ein kaltes Blech ist das A und O für schöne, definierte Kekse.

Kann ich die Kekse auch mit Umluft backen?

Ja, das geht. Reduzieren Sie die Backtemperatur auf 160 °C Umluft und backen Sie die Kekse etwa 8-10 Minuten. Achten Sie darauf, dass die Kekse nicht zu dunkel werden, da Umluft die Hitze intensiver verteilt. Ich persönlich bevorzuge Ober-/Unterhitze, weil die Kekse dann gleichmäßiger bräunen und ihre Form besser behalten.

Pin This Recipe!

Schokoladen-Spritzgebäck Rezept recipe

Print

Das beste Schokoladen-Spritzgebäck Rezept für die Familie

Dieses buttrige Schokoladen-Spritzgebäck ist ein echter Familienliebling – schnell gemacht, mit einfachen Zutaten und unwiderstehlich lecker. Perfekt für gemütliche Nachmittage und besondere Anlässe.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 10-12 Minuten
  • Total Time: 25-27 Minuten
  • Yield: 40 Kekse 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 2 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (Größe M)
  • 350 g Mehl (Type 405)
  • 40 g Backkakao
  • Optional: 100 g Zartbitterschokolade (gehackt)
  • Für die Dekoration (optional): 50 g Zartbitterschokolade zum Tauchen
  • Bunte Streusel oder gehackte Nüsse

Instructions

  1. Butter, Puderzucker, Vanillezucker und Salz in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 3-4 Minuten cremig rühren, bis eine helle, luftige Masse entsteht.
  2. Eier nacheinander zur Butter-Zucker-Mischung geben und jedes Ei etwa 30 Sekunden unterrühren, bis die Masse glatt und geschmeidig ist.
  3. Mehl und Backkakao in einer separaten Schüssel sieben und vermischen.
  4. Die Mehl-Kakao-Mischung in zwei Portionen zur Butter-Eier-Creme geben und auf niedrigster Stufe oder von Hand unterheben, bis alles gerade vermischt ist. Nicht zu lange rühren. Optional die gehackte Schokolade unterheben.
  5. Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  6. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle (10-12 mm) füllen und kleine Tuffs oder längliche Kekse mit etwa 2-3 cm Abstand auf das Backpapier spritzen.
  7. Die Kekse auf der mittleren Schiene 10-12 Minuten backen, bis sie an den Rändern gerade Farbe bekommen. Sie dürfen sich noch weich anfühlen.
  8. Die Kekse 2-3 Minuten auf dem Blech ruhen lassen, dann vorsichtig auf ein Kühlgitter setzen und vollständig auskühlen lassen.
  9. Optional: Die Zartbitterschokolade schmelzen, die Hälfte jedes Kekses eintauchen, abtropfen lassen und mit Streuseln oder Nüssen bestreuen. Die Schokolade vollständig aushärten lassen.

Notes

Die Butter sollte Zimmertemperatur haben. Den Teig nicht zu lange rühren, sonst werden die Kekse zäh. Für eine vegane Variante Butter durch vegane Margarine und Eier durch Leinsamen-Ei ersetzen. Die Kekse schmecken am zweiten Tag oft noch besser.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Keks
  • Calories: 85
  • Sugar: 4
  • Fat: 5
  • Saturated Fat: 3
  • Carbohydrates: 9
  • Fiber: 0.5
  • Protein: 1

Keywords: Schokoladen-Spritzgebäck, Spritzgebäck, Schokoladenplätzchen, Familienrezept, einfaches Plätzchenrezept, Weihnachtsplätzchen, Butterplätzchen

Did you make this recipe?

Share a photo and tag us — we can't wait to see what you've made!

You might also love these recipes

Leave a Comment

Recipe rating ★☆ ★☆ ★☆ ★☆ ★☆