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Vanessa Carlson

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Die perfekten Wohlfühl-Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern und Mandelsplittern

Ready In 30 Minuten
Servings 25 Stück
Difficulty Easy

Eigentlich sollte das ein ganz normaler Mürbeteig werden. Nichts Besonderes, wirklich. Einfach ein klassischer Plätzchenteig, wie ihn meine Oma schon gemacht hat. Aber dann stand ich da, an einem verregneten Dienstag im Advent, die Küche roch nach Zimt und Vanille, und ich hatte diesen unwiderstehlichen Drang, etwas ganz anderes zu backen. Ich griff in den Schrank, zog die Packung Marzipanrohmasse heraus, die eigentlich für einen Kuchen gedacht war, und dachte mir: „Ach, komm, wir probieren das jetzt einfach mal.“

Ich habe die Marzipanmasse unter den Teig geknetet, obwohl ich mir sicher war, dass das viel zu süß werden würde. Die erste Charge kam aus dem Ofen – und war eine einzige Katastrophe. Viel zu trocken, fast krümelig. Aber statt den Teig wegzuwerfen, habe ich einfach noch ein Ei mehr genommen, ein bisschen Butter und die Mandelsplitter. Was dann aus dem Ofen kam, war nicht das, was ich geplant hatte. Es war besser. Viel besser. Diese Plätzchen haben einen weichen, fast schon schmelzenden Kern, der nach Marzipan schmeckt und von den knusprigen Mandelsplittern gekrönt wird. Ich stand da, mit mehliger Schürze und einem Plätzchen in der Hand, und wusste: Das war der beste Fehler, den ich je gemacht habe. Und genau dieses Rezept möchte ich heute mit dir teilen.

Warum du diese Marzipan-Plätzchen lieben wirst

Ich habe dieses Rezept in den letzten Wochen bestimmt fünfmal gebacken. Nicht, weil ich es perfektionieren musste, sondern weil es einfach jedes Mal aufs Neue überzeugt. Diese Plätzchen sind nicht einfach nur gut – sie sind das, was man isst, wenn man einen richtig schlechten Tag hatte und die Welt sich wieder ein bisschen runder anfühlen soll.

  • Bereits in 30 Minuten fertig: Der Teig ist schnell zusammengerührt, und die Plätzchen sind im Handumdrehen gebacken. Perfekt für spontane Backabende oder wenn die Weihnachtsbäckerei mal wieder stressig wird.
  • Einfache Zutaten aus dem Vorrat: Du brauchst keine exotischen Gewürze oder Spezialprodukte. Marzipanrohmasse, Mehl, Butter, Eier und Mandelsplitter – das hast du bestimmt alles zu Hause.
  • Der absolute Seelenwärmer: Der weiche, süße Marzipankern in Kombination mit den knusprigen Mandelsplittern ist wie eine kulinarische Umarmung. Perfekt für kalte Wintertage oder gemütliche Abende auf dem Sofa.
  • Garantiert ein Publikumsliebling: Bei jeder Familienfeier oder Weihnachtsfeier sind diese Plätzchen als erstes weg. Kinder lieben die Süße, Erwachsene die feine Marzipannote.
  • Unwiderstehlich lecker: Die Textur ist einfach himmlisch. Außen leicht knusprig durch die Mandelsplitter, innen weich und fast cremig. Das ist kein Plätzchen, das man einfach so isst – das ist ein Erlebnis.

Was dieses Rezept von den anderen unterscheidet? Der Trick mit dem zusätzlichen Ei und der extra Butter. Die meisten Marzipanplätzchen sind trocken und bröselig. Meine Version hat diesen unglaublich weichen Kern, der einfach auf der Zunge zergeht. Ich habe lange experimentiert, bis ich dieses Verhältnis gefunden habe. Und glaub mir, es hat sich gelohnt.

Welche Zutaten du brauchst

Für diese Wohlfühl-Marzipan-Plätzchen brauchst du nur wenige, aber feine Zutaten. Die Qualität des Marzipans ist hier wirklich entscheidend – also greif ruhig zu einer guten Marke. Ich persönlich mag die Marzipanrohmasse von Niederegger oder Lübecker Marzipan, die gibt es in fast jedem Supermarkt.

  • 250 g Marzipanrohmasse – Das Herzstück des Rezepts. Achte darauf, dass es echte Marzipanrohmasse ist, kein Marzipanersatz. Die Rohmasse hat einen höheren Mandelanteil und schmeckt intensiver.
  • 200 g weiche Butter – Die Butter sollte wirklich weich sein, Zimmertemperatur haben. Sonst wird der Teig nicht geschmeidig. Ich nehme am liebsten ungesalzene Butter, um die Süße des Marzipans nicht zu stören.
  • 100 g Zucker – Feiner Haushaltszucker reicht völlig aus. Du kannst auch braunen Zucker nehmen, dann bekommen die Plätzchen eine leichte Karamellnote.
  • 2 Eier (Größe M) – Die Eier binden den Teig und sorgen für die weiche Konsistenz. Eines davon kommt in den Teig, das andere wird zum Bestreichen verwendet.
  • 300 g Mehl (Type 405) – Normales Weizenmehl. Wer mag, kann auch Dinkelmehl 630 verwenden, dann werden die Plätzchen etwas nussiger im Geschmack.
  • 1 Prise Salz – Klingt unscheinbar, aber das Salz hebt den Marzipangeschmack enorm hervor. Nicht weglassen!
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote – Für die feine, aromatische Note. Vanillezucker geht auch, aber dann den Zucker etwas reduzieren.
  • 100 g Mandelsplitter – Die geben den Plätzchen den letzten Schliff und den schönen Crunch. Ich kaufe sie immer ungeschält, das sieht rustikaler aus.
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional) – Für die schöne, winterliche Optik. Einfach vor dem Servieren darüber sieben.

Benötigte Küchengeräte

Für dieses Rezept brauchst du keine ausgefallene Spezialausrüstung. Die meisten Dinge hast du bestimmt schon in deiner Küche. Ich backe seit Jahren mit denselben Grundutensilien und habe gelernt, dass es nicht auf die teuersten Geräte ankommt, sondern darauf, dass man sie gut kennt.

  • Eine große Rührschüssel – Am besten aus Edelstahl oder Glas. Plastikschüsseln nehmen manchmal Gerüche an, und das will man bei Marzipan nicht.
  • Handrührgerät oder Küchenmaschine – Ich benutze mein altes Handrührgerät, das ich seit zehn Jahren habe. Es tut seinen Dienst perfekt. Eine Küchenmaschine ist auch toll, aber nicht zwingend nötig.
  • Backblech mit Backpapier – Einfach und effektiv. Ich lege immer frisches Backpapier auf, dann klebt nichts fest.
  • Teigschaber – Mein absolutes Lieblingswerkzeug! Damit bekommst du den Teig restlos aus der Schüssel und kannst ihn gut formen.
  • Kleine Schüssel zum Verquirlen des Eies – Für die Eiermasse zum Bestreichen.
  • Backpinsel – Um die Plätzchen gleichmäßig mit Ei zu bestreichen. Ein Silikonpinsel ist am besten, er hinterlässt keine Fusseln.

Zubereitung: Schritt für Schritt zum perfekten Plätzchenglück

Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern preparation steps

So, jetzt geht es ans Eingemachte. Keine Sorge, der Teig ist wirklich einfach und verzeiht auch den einen oder anderen Fehler. Ich habe selbst schon alle möglichen Patzer gemacht – und die Plätzchen wurden trotzdem immer geliebt.

  1. Marzipan vorbereiten: Zuerst die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder grob reiben. Das macht das Vermengen später viel einfacher. Ich lege die Masse manchmal für 10 Minuten ins Gefrierfach, dann lässt sie sich noch besser verarbeiten.
  2. Butter und Zucker cremig rühren: Die weiche Butter mit dem Zucker in die große Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe so lange schlagen, bis die Masse hell und schaumig ist. Das dauert etwa 3-4 Minuten. Zwischendurch einmal den Rand der Schüssel mit dem Teigschaber abkratzen. Die Masse sollte wirklich luftig sein – das ist das Geheimnis für den weichen Kern.
  3. Marzipan und Ei einarbeiten: Die Marzipanstücke und ein Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben. Erst auf niedriger Stufe verrühren, damit nichts spritzt, dann auf mittlerer Stufe, bis alles gut vermischt ist. Die Masse sieht jetzt vielleicht etwas krümelig aus, aber das ist völlig normal. Keine Panik!
  4. Trockene Zutaten untermischen: Das Mehl mit dem Salz vermischen und nach und nach zur Marzipanmasse geben. Ich mache das immer in drei Portionen, damit sich alles gut verbindet. Nur so lange rühren, bis gerade kein Mehl mehr zu sehen ist. Sonst wird der Teig zäh. Zum Schluss den Vanilleextrakt unterrühren.
  5. Teig kühlen: Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Ich lasse ihn oft auch eine Stunde ruhen. Das macht ihn viel geschmeidiger und die Plätzchen werden später nicht zu flach. In der Zwischenzeit kannst du schon mal das Backblech vorbereiten und den Ofen vorheizen.
  6. Ofen vorheizen und Plätzchen formen: Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (160 Grad Umluft) vorheizen. Den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Mit leicht bemehlten Händen walnussgroße Kugeln formen. Ich nehme immer etwa einen Esslöffel Teig pro Plätzchen. Die Kugeln auf das mit Backpapier belegte Blech setzen – mit genügend Abstand, denn sie laufen ein wenig auseinander.
  7. Mit Ei bestreichen und Mandeln drauf: Das zweite Ei in der kleinen Schüssel verquirlen. Jede Teigkugel vorsichtig mit dem Backpinsel mit Ei bestreichen. Das gibt später die schöne, goldene Farbe. Dann die Mandelsplitter gleichmäßig auf den Plätzchen verteilen und leicht andrücken. Ich nehme pro Plätzchen etwa einen Teelöffel Mandelsplitter – großzügig sein lohnt sich hier!
  8. Backen: Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene etwa 12-15 Minuten backen. Sie sollten goldgelb sein, aber noch nicht zu dunkel. Die Ränder dürfen leicht bräunen, aber die Mitte sollte noch hell und weich aussehen. Das ist der Moment, wo der weiche Kern entsteht. Nimm sie lieber eine Minute früher raus, sie garen auf dem Blech noch etwas nach.
  9. Auskühlen lassen: Die fertigen Plätzchen mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Das ist wichtig, sonst sind sie zu weich und zerbrechen leicht. Wenn sie kalt sind, werden sie perfekt fest, aber innen bleibt der Kern herrlich weich.

Ein kleiner Tipp von mir: Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Die Aromen verbinden sich dann noch besser, und der weiche Kern wird noch intensiver. Also back sie ruhig einen Tag vor dem Verzehr – falls du so lange warten kannst!

Backtipps und Techniken für den perfekten weichen Kern

Ich habe bei diesem Rezept so einiges gelernt. Nicht alles lief glatt, und ich möchte dir gerne meine größten Erkenntnisse mitgeben, damit du nicht dieselben Fehler machst wie ich.

Der häufigste Fehler: zu viel Mehl. Ich weiß, es ist verlockend, noch eine Handvoll Mehl in den Teig zu geben, damit er sich besser formen lässt. Aber bitte tu es nicht! Der Teig ist bewusst etwas weicher und klebriger. Das ist genau das, was später den weichen Kern ausmacht. Wenn du zu viel Mehl nimmst, werden die Plätzchen trocken und bröselig. Vertrau dem Rezept – auch wenn der Teig sich erstmal komisch anfühlt.

Die Butter muss wirklich weich sein. Das ist nicht verhandelbar. Kalte Butter lässt sich nicht cremig rühren, und dann wird der Teig klumpig. Nimm die Butter mindestens eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank. Wenn du es eilig hast, schneide sie in kleine Würfel und lass sie 20 Minuten bei Zimmertemperatur stehen.

Nicht zu lange backen. Das ist der wichtigste Punkt überhaupt. Die Plätzchen sind fertig, wenn sie goldgelb sind und die Ränder anfangen, sich leicht zu bräunen. Die Mitte sollte noch weich aussehen – fast so, als wären sie noch nicht ganz durch. Keine Sorge, sie werden beim Abkühlen fester, aber der Kern bleibt wunderbar weich. Ich habe beim ersten Mal eine Minute zu lange gebacken, und die Plätzchen waren zwar noch lecker, aber der weiche Kern war weg. Ein echter Verlust!

Multitasking ist dein Freund. Während der Teig im Kühlschrank ruht, kannst du schon das Backblech vorbereiten, die Mandelsplitter abwiegen und das Ei verquirlen. So geht das Backen hinterher viel schneller, und du hast weniger Stress.

Variationen und Anpassungen für jeden Geschmack

Das Schöne an diesem Grundrezept ist, dass es sich unglaublich gut anpassen lässt. Ich habe im Laufe der Zeit einige Variationen ausprobiert, und jede hatte ihren ganz eigenen Charme.

Schoko-Marzipan-Plätzchen: Für alle Schokoladenfans da draußen! Gib einfach 50 g dunkle Schokolade (mindestens 70 % Kakao) fein gehackt unter den Teig, bevor du ihn kühlst. Die Schokoladenstückchen schmelzen beim Backen leicht und geben dem Marzipan eine herrlich intensive Note. Ein absoluter Genuss!

Vegane Variante: Ja, auch vegan ist möglich! Ersetze die Butter durch vegane Margarine (am besten eine mit hohem Fettgehalt, mindestens 80 %) und die Eier durch zwei Esslöffel Leinsamen-Ei (2 EL gemahlene Leinsamen mit 6 EL Wasser verrühren und 10 Minuten quellen lassen). Die Plätzchen werden etwas weniger weich, aber immer noch sehr lecker. Die Mandelsplitter sind ja sowieso vegan.

Glutenfrei: Für eine glutenfreie Version kannst du das Weizenmehl einfach durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen (ich nehme die von Schär oder Bauckhof). Achte darauf, dass die Mischung Xanthan oder Guarkernmehl enthält, sonst werden die Plätzchen zu bröselig. Eventuell musst du einen Esslöffel mehr Flüssigkeit (Pflanzendrink) hinzufügen, da glutenfreie Mehle oft mehr Feuchtigkeit aufnehmen.

Mit Orangenschale: Mein persönlicher Geheimtipp! Reibe die Schale einer unbehandelten Orange fein ab und gib sie mit in den Teig. Die frische, fruchtige Note passt fantastisch zum Marzipan und macht die Plätzchen noch aromatischer. Ein bisschen wie ein winterlicher Sonnenstrahl auf der Zunge.

Servier- und Aufbewahrungstipps

Diese Plätzchen sind echte Allrounder. Sie schmecken warm genauso gut wie kalt, und sie halten sich erstaunlich lange – falls sie nicht vorher aufgegessen werden.

Servieren: Die Plätzchen am besten bei Zimmertemperatur servieren. Dann entfalten sie ihr volles Aroma. Ein Teller mit diesen goldbraunen Schönheiten sieht auf jedem Kaffeetisch fantastisch aus. Du kannst sie noch mit etwas Puderzucker bestäuben, dann sehen sie aus wie kleine Winterwunder. Dazu passt ein heißer Kakao, ein Glas Mandelmilch oder eine Tasse kräftiger Kaffee. Im Sommer schmecken sie übrigens auch hervorragend zu einer Kugel Vanilleeis – ein echter Geheimtipp!

Aufbewahrung: Die Plätzchen halten sich in einer gut verschlossenen Keksdose (am besten aus Blech) etwa 2-3 Wochen. Wichtig: Lege ein Stück Apfel oder eine Scheibe Brot mit in die Dose, dann bleiben sie schön weich. Das Brot oder den Apfel aber alle zwei Tage austauschen, sonst schimmelt es. Ich habe schon oft erlebt, dass die Plätzchen nach einer Woche noch genauso gut schmecken wie am ersten Tag – der weiche Kern bleibt erhalten.

Einfrieren: Du kannst die Plätzchen auch wunderbar einfrieren. Am besten in einer Gefrierdose mit Lagen aus Backpapier. So halten sie sich bis zu 3 Monate. Zum Auftauen einfach bei Zimmertemperatur auf einem Teller liegen lassen – das dauert etwa 30 Minuten. Oder du legst sie direkt gefroren auf ein Blech und backst sie bei 150 Grad für 5 Minuten auf. Dann schmecken sie fast wie frisch gebacken!

Flavour-Entwicklung: Wie schon erwähnt, schmecken die Plätzchen am zweiten Tag noch besser. Die Aromen von Marzipan und Mandeln verbinden sich über Nacht zu einer intensiveren, harmonischen Einheit. Also back sie ruhig einen Tag vor dem Verzehr – wenn du die Geduld dafür aufbringst. Ich schaffe das selten, ich gebe zu.

Nährwertangaben und gesundheitliche Vorteile

Ach ja, die Nährwerte. Ich weiß, Weihnachtsplätzchen sind nicht gerade als Diätkost bekannt, aber ein paar positive Aspekte hat dieses Rezept trotzdem. Immerhin ist Marzipan ja hauptsächlich aus Mandeln gemacht, und Mandeln sind echte Nährstoffpakete.

Geschätzte Nährwerte pro Plätzchen (bei ca. 25 Stück):

  • Kalorien: ca. 140 kcal
  • Fett: ca. 9 g
  • Kohlenhydrate: ca. 12 g
  • Eiweiß: ca. 3 g
  • Ballaststoffe: ca. 1 g

Die gesundheitlichen Vorteile: Mandeln, die Hauptzutat des Marzipans, sind reich an Vitamin E, Magnesium und gesunden ungesättigten Fettsäuren. Sie unterstützen die Herzgesundheit und können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken. Außerdem enthalten sie Antioxidantien, die die Zellen vor schädlichen freien Radikalen schützen. Die Mandelsplitter obendrauf liefern noch eine Extraportion Ballaststoffe, die die Verdauung fördern.

Allergene: Dieses Rezept enthält Gluten (im Mehl), Milchprodukte (in der Butter), Eier und Mandeln (im Marzipan und den Mandelsplittern). Für Menschen mit Nussallergien ist es leider nicht geeignet. Aber du kannst es, wie oben beschrieben, vegan und glutenfrei abwandeln.

Meine persönliche Perspektive: Ich sehe diese Plätzchen nicht als „Sünde”, sondern als kleinen, bewussten Genussmoment. Drei oder vier Stück zu einem gemütlichen Nachmittagstee – das ist kein Verbrechen, das ist Lebensqualität. Und wenn sie dich glücklich machen, dann haben sie ihren Zweck mehr als erfüllt.

Fazit: Warum du diese Plätzchen unbedingt backen solltest

Ich weiß, die Auswahl an Weihnachtsplätzchen-Rezepten ist riesig. Jedes Jahr kommen neue Trends, neue Kreationen, neue Must-haves. Aber dieses Rezept hier ist anders. Es ist nicht nur ein weiteres Plätzchen unter vielen. Es ist das Plätzchen, das nach Zuhause schmeckt. Nach gemütlichen Abenden, nach dem Duft von Mandeln und Butter in der Küche, nach dem Gefühl, wenn man in ein weiches, süßes Stück Glück beißt und für einen Moment die ganze Welt vergisst.

Ich liebe dieses Rezept, weil es so unkompliziert ist. Weil es aus einem Fehler entstanden ist und mir gezeigt hat, dass die besten Dinge im Leben oft ungeplant passieren. Und weil es jedes Mal aufs Neue funktioniert. Egal, ob ich es für Weihnachten backe, für einen gemütlichen Sonntagnachmittag oder einfach so, weil ich Lust auf etwas Süßes habe – diese Plätzchen enttäuschen nie.

Probier es aus! Back sie nach, pass sie an deinen Geschmack an, mach sie zu deinem eigenen Rezept. Ich bin mir sicher, du wirst sie genauso lieben wie ich. Und wenn du sie gebacken hast, schreib mir doch einen Kommentar. Wie sind sie geworden? Hast du eine besondere Variation ausprobiert? Ich freue mich riesig auf deine Erfahrungen und deine Geschichten. Denn das ist es doch, was das Backen ausmacht: die Momente, die wir teilen.

Also, ran an die Schüsseln und losgebacken! Deine Küche wird es dir danken – und dein Herz auch.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Kann ich den Teig auch einen Tag vorher zubereiten?

Ja, absolut! Der Teig lässt sich wunderbar vorbereiten. Wickle ihn gut in Frischhaltefolie und lagere ihn im Kühlschrank. Er hält sich dort problemlos 2-3 Tage. Nimm ihn etwa 15 Minuten vor dem Formen aus dem Kühlschrank, damit er etwas weicher wird und sich besser verarbeiten lässt.

Warum werden meine Plätzchen hart statt weich?

Das liegt meistens an zwei Dingen: entweder hast du zu lange gebacken, oder der Teig hatte zu viel Mehl. Back die Plätzchen nur so lange, bis sie goldgelb sind, aber die Mitte noch weich aussieht. Und widerstehe der Versuchung, mehr Mehl hinzuzufügen, auch wenn der Teig klebrig ist.

Kann ich statt Mandelsplittern auch andere Nüsse verwenden?

Klar! Haselnüsse, Walnüsse oder gehackte Pistazien schmecken auch fantastisch. Ich habe es schon mit gehackten Pekannüssen probiert – das war auch sehr lecker. Achte nur darauf, dass die Nüsse nicht zu fein gemahlen sind, sonst verlieren die Plätzchen ihren Crunch.

Sind die Plätzchen auch für Kinder geeignet?

Ja, auf jeden Fall! Kinder lieben die Süße des Marzipans. Aber wegen des hohen Zuckergehalts solltest du sie natürlich in Maßen genießen lassen. Ein Tipp: Du kannst den Zucker um 20-30 Gramm reduzieren, ohne dass der Teig leidet. Die Plätzchen werden dann etwas weniger süß, aber immer noch lecker genug für kleine Feinschmecker.

Kann ich das Rezept auch ohne Handrührgerät zubereiten?

Ja, das geht! Du brauchst dann aber etwas mehr Geduld und Muskelkraft. Die Butter und den Zucker mit einem Schneebesen oder einem Holzlöffel schaumig rühren – das dauert etwa 5-7 Minuten. Den Rest kannst du dann ganz normal mit den Händen oder einem Löffel vermengen. Es ist ein bisschen anstrengender, aber das Ergebnis ist genauso gut.

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Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern recipe

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Die perfekten Wohlfühl-Marzipan-Plätzchen mit weichem Kern und Mandelsplittern

Diese Marzipan-Plätzchen haben einen weichen, fast schmelzenden Kern und werden von knusprigen Mandelsplittern gekrönt. Sie sind der absolute Seelenwärmer für kalte Wintertage und gelingen in nur 30 Minuten.

  • Author: Emilia
  • Prep Time: 15 Minuten
  • Cook Time: 12-15 Minuten
  • Total Time: 30 Minuten
  • Yield: 25 Plätzchen 1x
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Ingredients

Scale
  • 250 g Marzipanrohmasse
  • 200 g weiche Butter (1 Tasse)
  • 100 g Zucker (1/2 Tasse)
  • 2 Eier (Größe M)
  • 300 g Mehl Type 405 (2 1/2 Tassen)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt oder das Mark einer Vanilleschote
  • 100 g Mandelsplitter (1 Tasse)
  • Puderzucker zum Bestäuben (optional)

Instructions

  1. Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder grob reiben.
  2. Weiche Butter mit Zucker in einer großen Rührschüssel mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe hell und schaumig schlagen (ca. 3-4 Minuten).
  3. Marzipanstücke und ein Ei zur Butter-Zucker-Mischung geben und auf niedriger, dann mittlerer Stufe verrühren, bis alles gut vermischt ist.
  4. Mehl mit Salz vermischen und nach und nach in drei Portionen zur Marzipanmasse geben, nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Vanilleextrakt unterrühren.
  5. Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
  6. Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze (160 °C Umluft) vorheizen.
  7. Mit leicht bemehlten Händen walnussgroße Kugeln (ca. 1 Esslöffel Teig pro Stück) formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  8. Das zweite Ei verquirlen und jede Teigkugel vorsichtig damit bestreichen.
  9. Mandelsplitter gleichmäßig auf den Plätzchen verteilen und leicht andrücken.
  10. Im vorgeheizten Ofen auf der mittleren Schiene 12-15 Minuten backen, bis sie goldgelb sind und die Ränder leicht bräunen. Die Mitte sollte noch weich aussehen.
  11. Plätzchen mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen.

Notes

Die Plätzchen schmecken am besten, wenn sie einen Tag durchgezogen sind. Für einen weichen Kern nicht zu lange backen und nicht zu viel Mehl verwenden. In einer Keksdose mit einem Stück Apfel oder Brot bleiben sie bis zu 2-3 Wochen weich.

Nutrition

  • Serving Size: 1 Plätzchen
  • Calories: 140
  • Sugar: 6
  • Sodium: 50
  • Fat: 9
  • Saturated Fat: 4
  • Carbohydrates: 12
  • Fiber: 1
  • Protein: 3

Keywords: Marzipanplätzchen, weicher Kern, Mandelsplitter, Weihnachtsplätzchen, einfaches Rezept, Seelenwärmer

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